Eine Geschichte

Vorab möchte ich dir ein paar Infos zu diesem Teil meiner Seite geben. Bei der Geschichte, die du im folgenden findest kannst du selbst mit wirken. Schreie einfach einen Kommentar wie es weiter gehen soll. Sobald ich genug Material zusammen habe schreibe ich weiter. Ich bin schon echt gespannt welche Ideen ihr mit einbringt… aber nun erst mal zum Anfang der Geschichte 🙂

Nachtgespenster

Es war schon spät, ich saß im Phillies und trank einen Cappuccino. Neben mir saß mein Mann Edmund. Er rauchte eine Zigarette, wie immer um diese Zeit. Der Mann am Tresen fragte mich höflich „Darf es noch etwas sein Madam?“ Dankend lehne ich ab. Dann wandte er sich an Edmund: „Und sie werter Herr?“ „Ich nehme noch einen Kaffee“, antwortete er. Plötzlich ging die Tür auf und ein Mann im schwarzen Mantel trat herein. Er hatte seinen Hut so weit ins Gesicht gezogen, dass man dieses nicht mehr erkennen konnte. Er kam mir sehr suspekt vor. Der Mann nahm gegenüber von uns am Tresen Platz. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, doch dann bemerkte ich nach und nach, dass dieser Herr uns beobachtete. Ich stieß Edmund mit dem Ellenbogen leicht in die Rippen, damit er auf mich aufmerksam werde. „Schau mal“, flüsterten ich, „dieser Mann beobachtet uns…kennst du ihn?“ Edmund antwortete mit gesenkter Stimme: „Woher soll ich denn wissen, wer das ist, der ist? Außerdem dramatisierst du schon wieder alles!“ Er nahm einen großen Schluck von seinem Kaffee, der ihm inzwischen gebracht worden war und unterhielt sich dann mit dem Mann der hinterm Tresen arbeitete. Es kränkte mich ein bisschen, weshalb ich ihm kurz angebunden sagte dass ich mir die Beine vertreten ginge und dann sofort verschwand. Als ich ging konnte ich allerdings nicht weiderstehen einen Blick auf den Mann zu werfen der uns beobachtet hatte. Sein Blick war mir gefolgt und ich konnte die Silhouette zweier Augen erkennen, die mich genau ansahen. Ein kalter schauer lief mir über den Rücken und ich bekam eine Gänsehaut. Schnell ging ich hinaus. Doch als ich schon die Straße entlang ging, die weg von dem kleinen Kaffee führte spürte ich den Blick des Mannes in meinen Rücken der mich durch die Schaufenster hindurch verfolgte. Um auf andere Gedanken zu kommen und das unwohle Gefühl los zu werden beschloss ich in den Park zu gehen. Doch in den Schatten sah ich wieder und wieder die Augenpaare die mich anstarrten. Ich  hörte ein grauenvolles Lachen und glaubte hin und wieder einen Schatten zu sehen, der über die Straße huschte wenn ich mich um sah. Panik ergriff mich und ich beschleunigte meine Schritte etwas. Auf einmal hörte ich hinter mir schwere Schritte die ebenfalls schneller wurden. Mein Atem ging schwer und ich rannte nun schon fast die Straße entlang, jedoch wollten die Schritte nicht verschwinden und jedes Mal wenn ich mich um drehte um einen Blick nach hinten zu werfen war die Straße verlassen. Die Schritte kamen immer näher bis sie mich schließlich eingeholt hatten, ich glaubte nun sei es vorbei. Langsam, ganz langsam drehte ich mich um. Mein Blick viel auf Das Phillies. Es war verlassen, bis auf den Mann hinterm Tresen. Er trocknete mit ruhigen und geübten Bewegungen das Geschirr ab. Am Platz wo Edmund gesessen hatte, stand noch seine Tasse und auch an dem Platz von den Unheimlichen Herrn stand nur noch eine Tasse. Ich sah mich um. Ich war alleine auf den Platz. Da ich vermutete dass Edmund bereits zu Hause war rief ich mir ein Taxi. Als ich die Wohnung jedoch auf schloss war alles dunkel und verlassen. Ich rief Edmund auf seinem Handy an. Es hob niemand ab, nur die Sprachbox leierte ihren üblichen Text herunter…

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